Unsere Meere und Ozeane in Southampton erforscht!

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Nach unserem erfolgreichen Jugendseminar über ‘Meere und Ozeane’ in Hamburg, fand im März 2018 ein zweites Seminar im britischen Southampton statt.

Plastikverschmutzung: ein wachsendes Problem, dass die uns umgebenden Meere und Ozeane schädigt. 40 Jugendliche aus Deutschland und Großbritannien trafen sich im renommierten National Oceanography Centre der University of Southampton, um mehr über dieses und andere Probleme zu erfahren.

Welche Bedeutung hat das Meer für junge Menschen?

Als Vorbereitung auf das Seminar gingen die Teilnehmer/-innen der Frage nach, welche Bedeutung das Meer für sie selbst hat. Dies sind einige der Wörter, die sie zur Beantwortung der Frage benutzten: Leben, nourishment, Respekt, livelihoods, Artenvielfalt, Gefahr und calm. In unserer Bildergalerie findest du weitere Gedanken zur Bedeutung der Meere.

Die Jugendlichen verbrachten das Wochenende in Southampton im Forschungslabor, in Workshops, Diskussionsrunden und auf einem Forschungsschiff. Durch das Programm führte Dr. Simon Boxall, Dozent für Meeresforschung an der Universität von Southampton, der sein Fachwissen mit der Gruppe teilte. Die Teilnehmer/-innen konnten sich in der verbleibenden Zeit kennenlernen und sich über ihre jeweilige Kultur austauschen, woraus sich auch länger anhaltende Freundschaften entwickelten!

„I enjoyed meeting other like-minded teenagers with a similar interest in the future of our seas and oceans. Not only did this opportunity open my eyes to the German culture, language and way of life but also differences in the UK, from Scotland to Ireland.“

Ist ein Meer frei von Plastik möglich?

Im Forschungslabor führten die Teilnehmer/-innen Experimente durch, um herauszufinden, ob und wie Plastik, das sich schon im Meer befindet, entfernt werden kann. Sie versuchten sich in Wissenschaftler und Ingenieure hineinzuversetzen, indem sie sich mit dem Thema Energie in Beziehung zur Meeresumwelt beschäftigten. Am nächsten Tag gingen die Jugendlichen an Bord eines der universitären Forschungsschiffe, die Callista, um mehr über die aktuellen Forschungs- und Doktorandenprojekte zu erfahren.

„By working with German pupils as well as those from all over the UK, I was able to learn of the many different ways the issue of plastics in the environment is tackled.“

Etwas bewirken

Obwohl wir in einer von Plastik abhängigen Gesellschaft leben, ermutigte Dr. Boxall die Jugendlichen dazu, aktiv zu werden und zu verhindern, dass Plastikmüll in die Meere gelangt. Dazu, so Dr. Boxall, können zum Beispiel Müllsammelaktionen am Strand oder ein reduzierter Plastikkonsum beitragen. Die Seminarteilnehmer/-innen kehrten inspiriert zurück in ihre Schulen in Deutschland und Großbritannien, wo sie auf die Probleme aufmerksam machten und zeigten, wie jeder einzelne durch sein Handeln positive Veränderungen bewirken kann.

Was passierte als Nächstes?

Die Jugendlichen organisierten eine Reihe von Projekten in ihren Schulen und Gemeinden. Dabei ging es darum, ihr neu erlangtes Wissen über die Meeresumwelt, die voranschreitende Plastikverschmutzung und Maßnahmen zur Reduzierung von Plastik weiterzugeben. Letztere schließen ein die Zusammenarbeit mit schulischen Öko-Komitees, Müllsammeln, Präsentationen auf Schulversammlungen, Artikel schreiben und sogar die Organisation einer plastikfreien Woche an der Schule.

Möchtest du selbst ein deutsch-britisches MINT Projekt organisieren? Schreib uns, um herauszufinden, wie wir dich dabei unterstützen können.

Das Seminar wurde in Kooperation mit dem British Council in Deutschland durchgeführt.